Institut für Sportdiagnostik

Sportler-Feedback

Hallo Läuferinnen und Läufer,

immer wieder werde ich darauf angesprochen, ob ich nicht so etwas wie ein Tagebuch oder aktuelle Trainings- oder Wettkampfeindrücke „meiner Leute“ auf der Homepage widerspiegeln möchte…

Iris Biba im Zieleinlauf des Frankfurt Marathon 1989

Iris Biba im Zieleinlauf des Frankfurt Marathon 1989

Beginnen möchte ich mit einer Läuferin (Langstrecken/Marathon), die ich rund 10 Jahre vom Herbst 1988 bis 1998 als Trainer betreute: Iris Biba. Im Rahmen der regelmäßigen diagnostischen Untersuchungen von Kaderathletinnen und –athleten des deutschen Leichtathletikverbandes, die ich vom Sprint bis zum Marathon betreute, fiel mir zunächst ihre Verletzungsanfälligkeit auf. Sehr bald wurde klar, dass eine Reihe trainingsmethodischer Fehler – vor allem ein fehlender individueller biologischer Trainingsansatz des damaligen Bundestrainers – vorlag.

Nach sorgfältigen Überlegungen, vor allem zum System Laufuntergrund, Laufschuh und Orthopädie gepaart mit den Umsetzungen meiner neuen stoffwechseloptimierten Belastungskonzeption, schossen die Leistungen besonders 1989 mit dem deutschen 10.000-m-Rekord von 31:52,09 min nach oben. Den ersten Marathon im gleichen Jahr in Frankfurt beendete sie als Siegerin in 2:33,14 Std.

Bereits 1986 fiel Iris als 22-jährige mit einem 11. Platz in 9:00,20 über 3000 m bei den Europameisterschaften in Stuttgart auf. Von ihren zahlreichen Erfolgen möchte ich besonders den 9. Platz bei der Marathon WM 1991 in Tokio (2:33:48 Std) und 1997 den 6. Platz (vor der höher eingeschätzten Sonja Krolik-Oberem) bei der WM in Athen (2:34:06 Std) unter jeweils brutalen Bedingungen um 30 Grad hervorheben.

Iris Biba bei der WM in Athen 1997

Iris Biba bei der WM in Athen 1997

Persönliches Hobby, besonders während der aktiven Zeit: „Männer platt laufen“.

Seit einigen Jahren betreut Iris in ihrem Heimatort Freigericht ambitionierte Freizeitläuferinnen und –läufer bis hin zum Marathon (www.runfun.de).

Ihre Bestleistungen lauten:

800 m2:12,8 min
1.500 m4:12,07 min
3.000 m8:54,99 min
5.000 m15:26,24 min
10.000 m31:55,97 min
15 km49:27 min
21,1 km (Halbmarathon)1:10:58 Std
42,195 km (Marathon)2:29:08 Std
Karin Risch

Karin Risch

Karin Risch, Langstrecken bis 100 km

„1984 habe ich mit dem Laufen angefangen, da war ich 38 Jahre alt. 1995 lernte ich Dr. Föhrenbach kennen, der einen Vortrag über Leistungsdiagnostik und Ernährung hielt. Wir kamen ins Gespräch, ob man man im Alter von 49 Jahren noch eine Leistungssteigerung erreichen kann. Wir verabredeten einen Termin zu einem ersten Test (Felduntersuchung) und hierzu erstellte er einen Trainingsplan abgestimmt auf mein Leistungsniveau.

Ab Beginn des neuen Trainings ging die Leistungskurve nach oben. Vorher lief ich den Marathon zwischen 3:18 - 3:25 Std. Nach diesem Plan schnellte meine Marathonzeit auf 3:06:26 Std (Berlin, 1996).

Durch das gezielte Training hielt ich meine Leistung konstant und erwarb mehrere Titel bei Hessischen-, Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften in der jeweiligen Altersklasse. Auch im Halbmarathon erwarb ich einige Meistertitel.

Seit dieser Zeit mache ich meine jährlichen Tests bei Dr. Föhrenbach und kann somit gezielt das Training aufnehmen und immer wieder neue Impulse setzen. Auch werden die 10-km-Wettkampfstrecken schneller und interessanter.

Meine Bestzeiten:

10 km41:00 min
21,1 km (Halbmarathon)1:27 Std
42,195 km (Marathon)3:06:26 Std
50 km3:46:46 Std (Rodenbach, 1999 WBZ W 50)
100 km8:46 Std

Nur zur Kenntnis: Anfang des Jahres 2010 wurde ich bereits 64 Jahre alt.“

Wettkampfprognose vor dem Frankfurt-Marathon 2009 war: 3:31 Std ± 3 min.
Gelaufene Zeit: 3:28 Std.

Ergebnisse Frankfurt-Marathon 25. Oktober 2009

Zu den Wettkampfprognosen ist zu bemerken, dass die Genauigkeit am höchsten ist, wenn die Untersuchung 1-2 Wochen vor dem Wettkampf im ausgeruhten Zustand erfolgt. In einigen unten genannten Fällen wurde die Untersuchung schon im Juni gemacht, so dass sich nach den Untersuchungen mit optimaler Belastungseinstellung und Trainingsmethodik natürlich deutliche aerobe Verbesserungen ergeben, die kürzere Laufzeiten ermöglichen und somit deutlich unter der „veralteten Prognose“ liegen können.

In meinen Berichten liefere ich u.a. auf der Basis der Ergebnisse der Laktatdiagnostik zur Wettkampftaktik folgende Angaben: „Bei normalen externen und internen Bedingungen und ausreichender Kohlenhydratzufuhr (Maltodextrine) können wir von [...] ± 3 min ausgehen. Auf den ersten 10 km empfehle ich Ihnen [z.B.] eine Zeit von 6 min/1000 m anzugehen, danach sollten 5:50 min/1000 m möglich sein.“

Sportler(-innen) Prognostizierte Zeit
in Std. (± 3 min.)
Gelaufene Zeit
in Std.
 
Andrea Unger 4:34:00 4:35:00

Hallo Herr Dr. Föhrenbach,

wollte kurz Bericht erstatten über den Ffm-Marathon.

Sie hatten mir 4:34 vorausberechnet; ich bin 4:35 gelaufen! Trotz 3-wöchiger Pause!

Ich bin sogar in der zweiten Hälfte schneller gewesen als in der ersten. Bin sehr konstant gelaufen, hatte einen Durchschnittspuls von 162, habe kaum Muskelkater und bin natürlich überglücklich!

Vielen Dank nochmals für Ihre Hilfe dabei!

Ganz lieben Dank und viele Grüße, Andrea Unger

Eric Lautenschläger 3:52:00 3:49:30

Hallo Herr Föhrenbach,
geschafft! Zuerst die nackten Zahlen:

Kilometer Netto-Zeit Tempo
(Abschnitt)
00 00:00:00 5:30
05 00:27:28 5:30
10 00:54:45 5:27
15 01:21:48 5:25
20 01:48:57 5:26
21,1 01:54:51 5:23
25 02:16:20 5:30
30 02:43:08 5:22
35 03:10:14 5:25
40 03:37:50 5:31
42,195 03:49:30 5:19

Was soll ich sagen, Sie hatten recht, mit 5:20 min/1000 m wäre ich verhungert.

Kurze Zusammenfassung:

  • Km 01 - 28: Super! Toll! Macht ja echt Spaß.
  • Km 28 - 30: Oh, oh, besser nicht schneller werden.
  • Km 30 - 32: Erstes Tief (der Schweinehund war doch sehr stark, aber ich war stärker).
  • Km 35 - 40: Zweites Tief, scheiß auf die Zeit – durchkommen, weiterlaufen!
  • Km 41 - 42: Oh Mann, ist die Zielgerade lang, weiter!
  • Km 42 - Ziel: Hände hoch lachen, nie mehr wieder!

Mehr ging nicht, vielen Dank für's Einbremsen.

Wie geht's weiter? Werde wohl doch weitermachen (2010 Düsseldorf?!) in 3:31!

Können Sie mir ein paar Tipps für den Winter geben? Wie oft laufen? Ab wann?

Vielen Dank, Eric Lautenschläger

Stefan Zorn 3:52:00 3:47:06

Hallo Herr Dr. Föhrenbach,

Ihr Trainingsplan hat sich bezahlt gemacht. Auch der Tipp mit dem High5 war Gold wert.

Ich konnte meine Bestzeit um 20 min verbessern, meine Endzeit lag bei 3:47 Std.

Ich hatte zu keiner Zeit einen Einbruch, im Gegenteil, ich konnte ab km 32 auf 5:21 min/1000 m beschleunigen.

Also vielen Dank für Ihre Hilfe und Beratung, um diesen Erfolg möglich zu machen. Wir sehen uns Anfang Dezember für meinen neuen Plan für Wien 2010. Hier würde ich gerne das Ergebnis bestätigen und eventuell um ein paar Minuten verbessern.

Gruß, Stefan Zorn

Carolin Bilz 3:59:00 4:04:45

Hallo Herr Föhrenbach,

ich wollte nur Bescheid geben, dass ich meinen ersten Marathon, dank Ihrer Tipps und Ihrer Laufzeitempfehlung sowie der Unterstützung von Iris Biba gut durchgestanden habe. Ab km 35 wurde es etwas mühselig, wobei ich glaube, dass es nicht nur mir so erging. Meine Zielzeit: 4:04.

Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank nochmal Carolin Bilz

Heinz Gutermann 3:59:00 4:02:45
Bettina Schuster 4:20:00 4:21:58
Oliver Harth 3:48:00 3:43:41
Dirk Gottschalk 3:52:00 3:57:23
Birgit Tilly 4:06:00 3:49:21
Norbert Höfler 3:15:00 3:04:37
Jürgen Schröcker 3:40:00 3:37:51
Roland Eckert 4:14:00 4:35:02
Volker Kutscher 4:14:00 4:28:23
Heinz Kaiser 3:49:00 3:54:00

Triathlon: Frankfurt Ironman 2009

Beim diesjährigen Frankfurter Ironman waren von den engmaschig betreuten Sportlerinnen und Sportlern der F/M 45 vor allem sehr erfolgreich:

Sportler(-innen) Zeit (in Std.)  
Simon Stockum (Erster Ironman!) 10:37:40
Simon Stockum im Zieleinlauf beim Frankfurt Ironman 2009

Simon Stockum im Zieleinlauf beim Frankfurt Ironman 2009

Nachdem ich schon seit mehreren Jahren durch Dr. Föhrenbach betreut wurde und viele erfolgreiche Marathons gelaufen bin, entschloss ich mich 2008 die Ironman European Championship am 05. Juli 2009 in Frankfurt zu bestreiten. Hierbei begab ich mich absolut auf sportliches Neuland, da ich zuvor noch nie auf einem Rennrad auch nur eine Minute trainiert habe und beim Schwimmen quasi bei null beginnen musste. Durch die professionelle Betreuung von Dr. Föhrenbach gelang es mir, innerhalb eines ¾ Jahres den Ironman in einer Zeit von 10:37 zu beenden.

Die Trainingspläne von Dr. Föhrenbach und die damit verbundenen regelmäßigen Leistungskontrollen waren Garant für den Trainingserfolg und somit einen erfolgreichen Wettkampf.

Mir bleibt nur, mich bei Dr. Föhrenbach zu bedanken und hoffe, dass er mich weiterhin betreut, denn auch 2010 werde ich in Frankfurt am Start sein.

Meine Zeiten:

Schwimmen (3,8 km) 01:09:45
Wechsel 1 00:07:12
Rad (180 km) 05:37:39
Wechsel 2 00:04:13
Laufen (42,195 km) 03:38:49
Gesamt 10:37:40
Dr. med. M. Gräf (Erster Ironman!) 12:45:31
Dani Weber 10:47:43
Dani Weber beim Frankfurt Ironman 2009

Dani Weber beim Frankfurt Ironman 2009

Lieber Reiner Föhrenbach,

Ironman Frankfurt unter 11 Stunden war mein Ziel.

Dank der exakten Laktatdiagnostik auf der Radrennbahn und dem Feldstufentest vor Frankfurt konnte ich mein Rennen optimal einteilen. Das Finish in 10 Stunden 47 Minuten ließ mich vor Freude weinen.

Ich habe Deinen Ratschlag für die Intensität auf dem Rad eingehalten und konnte trotz Rückenschmerzen und wenig Lauftraining mein Ziel unterbieten.

Ich danke Dir sehr herzlich für den Zuspruch in „schlechten“ Tagen, Deinen fachkundigen Rat und die unkomplizierte Durchführung der Leistungstests. Danke auch für die Erfolge meiner Coaching-Kunden und Athleten.

Sportlichen Gruß

Dani Weber
www.daniweber.de

Dani Weber